Dalmatinische Küste · Kroatien
Ein kleines Dorf mit einer 3.500 Jahre alten Geschichte – wo bronzezeitliche Siedlungen, römische Häfen und venezianische Festungen auf das kristallklare Meer der Adria treffen.
Über das Dorf
Turanj ist ein bezauberndes Küstendorf an der dalmatinischen Küste, das sich entlang von 4 Kilometern Küstenlinie im Pašman-Kanal erstreckt. Es ist umgeben von einem kleinen Archipel aus 16 Inselchen, deren Ufer mit kleinen steinernen Fischerpieren – den „mulići“ – übersät sind, die kleinen Booten Schutz bieten. Vom Ufer aus reicht der Blick hinüber zur Insel Babac, der einzigen bewohnten Insel des Archipels, nur eine Seemeile entfernt.
Durch die malerische Strandpromenade „Lungo Mare“ mit dem Nachbardorf Sv. Filip i Jakov verbunden, liegt Turanj nah an allem – und doch angenehm abseits der Sommermassen. Biograd na Moru ist 5 km entfernt; Zadar nur 20 Minuten mit dem Auto.
Die Gegend um Turanj ist seit der Bronzezeit ununterbrochen besiedelt. Ihre vielschichtige Geschichte – von prähistorischen Wallburgen bis zu römischen Gütern, von venezianischen Festungen bis zu einer erstaunlichen Stadt unter dem Meer – macht diesen Küstenabschnitt zu einem der historisch reichsten Dalmatiens.
Durch die Jahrhunderte
Sensationelle Entdeckung
Nur fünfzig Meter vom Adriaufer und etwa dreihundert Meter von Turanj entfernt entdeckte ein Team von Archäologen der Universität Zadar eine außergewöhnliche prähistorische Unterwasserstätte – eine Siedlung, die sich über fast anderthalb Hektar Meeresboden erstreckte und etwa dreitausend Jahre alt ist.
Tausende Artefakte wurden allein auf vier Quadratmetern ausgegrabenen Meeresbodens gefunden: keramische Küchengefäße, Knochennadeln zum Weben von Fischernetzen, keramische Netzsenker, bearbeitete Holzteile von Booten, Olivenkerne (Beweis für den Olivenanbau vor 3.000 Jahren) und große Mengen an Tierknochen.
Besonders bemerkenswert: Es wurden große Holzpfähle gefunden, die fest in den Meeresboden gerammt waren – ein Beweis für eine ausgedehnte Pfahlbausiedlung. Die Fundstelle liegt in einer Tiefe von nur drei Metern und ist somit auch für Anfängertaucher zugänglich.
„Dies ist eine der bedeutendsten prähistorischen Unterwasserstätten Kroatiens.“
Heute
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